JaS

Home
Konzept
Sprechstunden
Aktivitäten
Ausstellung
Schulleitung
MSD
Beratung
SMV
SVE
JaS
Elternbeirat
Archiv
Download
Lernspiele
Links
Impressum
Datenschutz

 

 

 

 

Jugendsozialarbeit am SFZ Maxhütte

                   

Andrea Würfl-Baierl

 

Träger: 

JaS

SFZ Maxhütte-Haidhof 

Kapplstr. 10

93142 Maxhütte-Haidhof  

 ( 09471 / 604973-16  

andrea.wuerfl-baierl@johanniter.de

 

 

 

aus dem Mitteilungsblatt der Stadt Maxhütte-Haidhof:

Schulsozialarbeit in neuer Trägerschaft

An einigen Schulen im Landkreis Schwandorf wird die Jugendsozialarbeit nicht mehr wie bisher vom Kolping-Bildungswerk getragen, sondern seit 1. Januar 2018 von den Johannitern. Aus diesem Anlass kamen im Dezember Franz Brunner, 2. Bürgermeister, Oskar Duschinger, Schulleiter der Maximilian- Grundschule, Helmut Breßler, Schulleiter der  Mittelschule  Maxhütte-Haidhof, und Dr. Stefan Bauer, Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Maxhütte-Haidhof im Rathaus zusammen, um mit Martin Steinkirchner, dem Regionalvorstand der Johanniter, noch offene Fragen zu klären und die Verträge zu unterzeichnen.

„Als das Kolping-Bildungswerk bekannt gab, dass es aus dem Bereich Jugendsozialarbeit an Schulen aussteigen wird, wurden die Johanniter gefragt und für uns ist es selbstverständlich, die Stellen zu übernehmen und zu betreuen“, erklärte Steinkirchner. Er stellte daraufhin kurz das breite Spektrum der Johanniter vor, die bereits vor über 900 Jahren als Orden gegründet wurden und heute eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland sind.  

   

Foto: von rechts nach links: Franz Brunner (2. Bürgermeister), Dr. Stefan Bauer (Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Maxhütte-Haidhof), Oskar Duschin-ger (Schulleiter der Maximilian-Grundschule), Helmut Breßler (Schulleiter der Mittel- schule Maxhütte-Haidhof), Martin Steinkirchner (Regionalvorstand der Johanniter) und Andrea Würfl (Sozialarbeiterin) beim Unterschreiben der Verträge.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist für Schüler und Eltern kostenlos. Einen großen Teil der Ausgaben tragen der Freistaat Bayern, die Stadt Maxhütte  - Haidhof und der Landkreis Schwandorf, zehn Prozent müssen die Johanniter jedoch selbst dazu beisteuern, was sie dank  der  „25.000  Fördermitglieder, die uns unterstützen“ gut stemmen können, teilte der Regionalvorstand der Johanniter mit. Geändert hat sich nach der Übernahme durch die Johanniter nicht viel. Alle Sozialarbeiter wurden übernommen und haben bereits ihre unbefristeten Verträge erhalten. Finanziell wurden sie sogar ein bisschen besser gestellt.

Bei dem Treffen im Rathaus Maxhütte-Haidhof blieb auch genügend Zeit, Fragen zum Thema Schulsozialarbeit zu stellen. Stellvertretend für die Sozialpädagogen an den Schulen aus der Region war Andrea Würfl vor Ort, die den Anwesenden Rede und Antwort stand. Dass die Sozialarbeit an Schulen heutzutage nicht mehr wegzudenken ist, entspricht auch der Meinung von Helmut Breßler, der darauf hinwies, wie wichtig die präventive Arbeit an Schulen sei. „Wir sind sehr froh, dass die Johanniter das übernehmen“, so der Schulleiter der Mittelschule Maxhütte- Haidhof. Oskar Duschinger, der laut eigener Aussage „sehr gute Erfahrungen mit den Johannitern gemacht“ hat, stimmte dem zu. „Selbst in der Grundschule ist die Jugendsozialarbei- terin viel beschäftigt“, pflichtet der Schulleiter der Maximilian-Grundschule bei.

 

 JaS - Was ist das?  

·        Jas ist ein Angebot der Jugendhilfeleistung vor Ort in der Schule und 

·        ein Bindeglied zwischen Schule, Elternhaus und Institutionen 

·        Jas bietet individuelle, auf den Einzelfall zugeschnittene Hilfe und Methoden

            

JaS – Das Ziel!

·        Stärkung der Kompetenzen zur positiven Lebensbewältigung in der Schule  

·        Unterstützung bei innerfamiliären Problemen sowie bei Konflikten im sozialen Umfeld 

·        Erschließung eines sozialen Netzwerks und Hilfsangebote für Schüler und Eltern

 

JaS – Ansprechpartner für wen?

  ·        Schüler und Schülerinnen, die

-          persönliche Probleme (Schulangst,  Liebeskummer, Schwangerschaft, Drogen, Alkohol, Magersucht...) haben

-          zu Hause immer wieder Ärger haben

-          Schwierigkeiten in der Schule (Leistungsprobleme, Konflikte mit Mitschülern oder Lehrkräften) haben

-          neu an der Schule sind und noch keinen Anschluss gefunden haben

-          nicht wissen, wie es nach der Schule weitergehen soll

-          einfach mal jemanden zum Reden brauchen

  ·        Eltern, die

-          Beratung und Unterstützung in ihrer Erziehungsarbeit wünschen

-          merken, dass ihr Kind Probleme in der Schule (Mobbing, Schulangst, Schulverweigerung) hat

-          persönliche Probleme haben und diese sich negativ auf die Entwicklung ihres Kindes auswirken

         Begleitung und Vermittlung zu anderen Institutionen wünschen

·        Lehrer

-         bei disziplinarischen oder leistungsmäßigen Auffälligkeiten

-         bei Konflikten mit Schülerinnen und Schülern

-         bei der Durchführung verschiedener Projekte

-         bei der Bearbeitung bestimmter   Themen

·        Personen und Institutionen, die mit Schülern und deren Familien in Kontakt stehen

   

JaS – Welche Angebote?

·        Einzelberatung

·        Sozialpädagogische Gruppenarbeit

·        Projektarbeit

·        Auf Wunsch Vermittlung und Begleitung zu anderen Institutionen

 

Gespräche unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht nach § 203 StGB!

  

Sonderpädagogisches Förderzentrum                       

JaS

Maxhütte-Haidhof                                            

Kapplstr. 10

93142 Maxhütte-Haidhof  

 ( 09471 / 604973-16

Termine sind auch außerhalb der Schulzeit möglich und können frei vereinbart  werden.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Jugendsozialarbeiterin Frau Würfl-Baierl organisierte für die Schüler der Klassen 5-9

einen Theaterbesuch.

 

Gemeinsam mit der Mittelschule Teublitz sahen wir uns das Anti-Mobbing-Stück "Hier stinkt´s"

an.

 

Dazu erschien ein Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom 14.02.2015:

 

Was Mobbing bei Schülern anrichten 

kann

Das „uetheater“ aus Regensburg gastierte mit dem brisanten Theaterstück „Hier stinkts“ an der Telemann-Mittelschule Teublitz.

Christine Wagner und Daniel Zimpel zeigten in ihrem Schauspiel was Mobbing bei Schülern und Menschen anrichten kann. Foto: Artmann

VON WERNER ARTMANN 

TEUBLITZ „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ lautete das Schul-Motto am Dienstagvormittag an der Telemann-Mittelschule in Teublitz für die 5. bis 9. Klassen der Teublitzer Schule und die des Förderzentrums in Maxhütte-Haidhof. Zu sehen gab es das Theaterstück „Hier stinkt’s“ mit den Akteuren Christine Wagner und Daniel Zimpel vom „uetheater Regensburg“. Dabei wird gezeigt, was Mobbing bei Schülern anrichten kann.

Erklärtes Ziel sei es, so Rektorin Maria Karg-Pirzer, die Schülerinnen und Schüler für das Thema Mobbing zu sensibilisieren. Organisiert wurde der Vortragsnachmittag von Jugendsozialarbeiterin Claudia Schindlbeck, die feststellte, dass Mobbing an Schulen ein besonders trauriger Umstand sei. „Es zerstört manche hoffnungsvolle Lebenskarriere und schlägt Wunden, die nie mehr vollständig verheilen“, sagte sie. Beide dankten dem Jugendamt Schwandorf für die finanzielle Unterstützung.

In dem Theaterstück zeigten Christine Wagner und Daniel Zimpel, was Mobbing bei Menschen anrichten kann. „Marko“ und „Tine“ sind Schüler im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren – genau weiß man es nicht. „Marko,“ das Mobbingopfer, schildert seinen Mobbingalltag, „Tine,“ die Rädelsführerin der Mobbinggruppe, beschreibt das Geschehen aus ihrer Sicht. Um seiner Opferrolle zu entkommen, sucht „Marko“ nach den Gründen und startet verschiedene Versuche, sich dem Mobbing zu entziehen. Schließlich wird klar, dass auch „Tine“ Opfer einer Zwangssituation wird. In einem dramatischen Showdown während einer Klassenfahrt kommen „Tine“ und „Marko“ sich näher. Das Stück endet versöhnlich.

Im Gespräch mit den beiden Akteuren hatten die Schüler Gelegenheit, ihre Meinung zum Thema „Mobbing“ zu sagen – ganz ohne Vorbereitung. „Wenn jemand ausgegrenzt wird, dann hilft es schon, wenn sich einer zu ihm stellt. Dann sind die anderen schon nicht mehr so stark“, so die Meinung einer Schülerin der 5. Klasse. Und: Um einen Streit zu schlichten, muss miteinander gesprochen, müssen Gefühle genannt und Lösungen gesucht werden.(bat)